Rock & Pop

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Heinz Rudolf Kunze - Wie der Name schon sagt - Das neue Soloprogramm
Rock & Pop - 22.07.2021

SO PERSÖNLICH WIE NOCH NIE: DAS NEUE SOLOPROGRAMM VON HEINZ RUDOLF KUNZE Heinz Rudolf Kunze erfindet sich nach über 30 Jahren auf der Bühne und unzähligen ausverkauften Shows mit Band und Streichern noch einmal ganz neu – akustisch und so persönlich wie nie präsentiert er sich in seinem neuen Soloprgramm "Wie der Name schon sagt”. Seine Hits kennt jeder: Dein ist mein ganzes Herz Mit Leib und Seele Finden Sie Mabel Meine eigenen Wege Aller Herren Länder Lola Alles was sie will Leg nicht auf Die Liste ließe sich um ein Vielfaches erweitern. 36 Studioalben zeigen, dass Heinz Rudolf Kunze seit rund 40 Jahren zu einem der wichtigsten politischen Songschreiber und deutschen Rockpoeten gehört. In seinem neuen Soloprogramm zeigt sich der Rockpoet so persönlich wie noch nie! Im Gepäck hat er seine großen Hits, musikalische Raritäten und Lieblinge, Geschichten und lustige Anekdoten. Die Fans dürfen sich auf alte und neue Songs in einem neuen Gewand freuen!

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Radio Doria - Tour 2021/22
Rock & Pop - 21.08.2021

Radio Doria setzen auf Lagerfeuer-Feeling: Jan Josef Liefers & Band spielen 2020 Konzerte in neuem akustischen Gewand. Im Gepäck haben sie neben neu bearbeiteten Arrangements auch unveröffentlichte Songs. Anknüpfend an das große Open-Air-Finale ihrer Tour zum letzten Album 2 Seiten kündigen Radio Doria für das Jahr 2020 eine Rückkehr zu ihren Akustik- und Singer/Songwriter-Wurzeln an. Neben neuen Arrangements, mit denen sie die Highlights ihrer letzten Studioalben neu interpretieren, werden Radio Doria in diesem Rahmen auch erstmals brandneue Titel präsentieren, die sie eigens für die intimeren Konzertabende komponiert haben. Für Radio Doria ist der Fokus auf akustische Klänge und klassisches Lagerfeuer- Feeling in der Tat eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln – schließlich hatte der als Kind doch eher schüchterne Jan Josef Liefers damals überhaupt erst angefangen Gitarre zu spielen, weil er sich erhoffte, damit am Lagerfeuer Eindruck schinden zu können. Längst ein Bühnenprofi und mit dieser Band seit inzwischen 18 Jahren aktiv, erfinden sich Radio Doria nun abermals neu, indem sie auf das Motto Weniger ist mehr setzen: „2020 dimmen wir die Scheinwerfer ein wenig, drehen die Verstärker leiser – und die Seele dafür lauter“ sagt Keyboarder Gunter Papperitz über die anstehenden Konzerttermine. Die brandneuen Titel, die Radio Doria zusammen mit den neuen Arrangements präsentieren, sind allesamt noch unveröffentlicht. Komponiert haben Liefers und Band diese Stücke unter anderem während einer erfolgreich absolvierten 8 Songs in 8 Tagen Challenge, für die sie Anfang 2019 nach Mallorca geflogen sind – Sonnenstrahlen und vorfrühlingshaftes Lagerfeuer-Feeling inklusive. Nach den groß angelegten Konzertreisen zum letzten Longplayer 2 Seiten, die sie zuletzt auch unter freiem Himmel absolvierten, setzen Radio Doria im Jahr 2020 auf Intimität und kommen ihren Fans ganz nah.

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Anna Depenbusch - Echtzeit Tour
Rock & Pop - 10.07.2021

Leidenschaft und Temperament, Kreativität und Poesie, Humor und Ironie: Diese Charaktereigenschaften zeichnen ANNA DEPENBUSCH aus – und das nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne. Die Hamburger Liedermacherin zeigte mit ihrem letzten Studioalbum „Das Alphabet der Anna Depenbusch in schwarz-weiß“, dass es nicht mehr als ein Klavier und ihrer Stimme bedarf, um für ein paar Stunden in eine Welt voller Phantasie einzutauchen. In dieser verschmelzen Geschichten, die das Leben schreibt, Anekdoten, Wahrheiten, Träume, Wünsche und Sehnsüchte in einer Symbiose miteinander. Egal ob sie flüstert oder pfeift, sie streichelt oder bebt, sie neckisch scherzt oder einfach nur ganz tief berührt: „Anna Depenbusch ist in ihrem Fach, dem modernen Chanson, das Maß aller Dinge“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung). Nicht von ungefähr kommt es, dass sie bereits mit dem Deutschen Chansonpreis und dem Fred-Jay Preis ausgezeichnet wurde. Nachdem sie 2018 als Special Guest auf der Tour von Tina Dico sowie auf ihrer eigenen großen Deutschlandtour in ausverkauften Konzertstätten wie der Kölner Kulturkirche, dem Leipziger Kupfersaal oder der Hamburger Elbphilharmonie begeisterte, konzentriert sie sich 2019 voll und ganz auf die kreative Schaffensphase ihres neuen Albums. „Eine Frau, ein Klavier und sonst nichts. Purer Genuss“ – so wie der Generalanzeiger Bonn den minimalistischen und doch so wirkungsvollen Einsatz dieser beiden Elemente an ANNA DEPENBUSCH schätzt, soll sich auch das kommende Album auf Klavierklänge, Sprache und Gesang fokussieren: „Ich erzähle Geschichten, die jeder kennt und stelle sie in meinen Liedern in ein ganz einzigartiges Licht“. Zwischen der Leidenschaft einer Edith Piaf, der Eleganz einer Tori Amos und dem kraftvollen Entertainment eines Billy Joel, überrascht die Liedermacherin vor allem mit ihrem besonderen Gespür für Rhetorik und der Freude an bildhaften Wortspielen. Ihre Authentizität spiegelt sich in ihren Moderationen wieder, durch welche die Zuschauer mühelos den Eindruck gewinnen, sie nach dem Konzertereignis besser zu kennen. ANNA DEPENBUSCH hat sich für ihr neues Programm ganz bewusst historisch und musikalisch bedeutsame Konzerthäuser ausgesucht, deren Wände ihre ganz eigenen Geschichten erzählen. Gleichzeitig bieten die Kulissen das perfekte Ambiente für intime Momente im Dialog mit den Konzertbesuchern. „Mit dem neuen Programm komme ich mir und dem Publikum besonders nah“ – eine Erkenntnis und gleichzeitig ein Versprechen, das die Künstlerin für ihre anstehende Tour gibt.

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Element Of Crime
Rock & Pop - 22.05.2022

SCHAFE, MONSTER UND MÄUSE VÖ: 5.10.2018 Seit 33 Jahre spielen sie ihre Songs. Und bringen ihre Platten heraus, genauso wie sie sich das vorstellen, eine nach der anderen. Es gibt wenig Vergleichbares, keine andere deutschsprachige Band, die diese eigenartige Mischung aus Folkrock und Blues, Artrock und Kinderlied, Krachorgie und Schmalzmelodie in die Welt brächte, ohne auch – wie es scheint – nur einen Moment darüber nachzudenken, ob das gerade in den Zeitgeist passt oder nicht, ob das für neue oder alte Medien taugt, ob das einer versteht, ob sie das überhaupt selber verstehen, ob das nun traurig oder lustig, hässlich oder schön, Tiefsinn oder Spinnerei ist. Auf den ersten Blick sieht alles nach Verweigerung aus: Sie weigern sich, immer das Gleiche zu machen und sie weigern sich, sich neu zu erfinden. Sie weigern sich, sich der Streaming- und Youtube-Landschaft anzupassen. Sie geben ihre Musik nicht für Werbung her. Sie spielen lieber dreimal im Tempodrom als einmal in der Max-Schmeling- Halle. Sie lassen sich nicht festnageln und so weiter und so fort, man könnte es noch lange fortführen, aber das kann das Geheimnis ihres Erfolges nicht sein, das sind alles nur Dinge, die nicht getan werden, aber geliebt wird man nur für das, was man tut, nicht für das, was man lässt. Und so entsteht ein anderes Bild dieser Band: Einer Band, die einen so unverwechselbaren Stil in Sachen Song, Sound und Haltung hat, dass man nur zwei Möglichkeiten hat: Man kann das mögen oder eben auch nicht. Nie sind ELEMENT OF CRIME nur „irgendwie interessant“ oder „auch ganz okay“. Und da wären wir bei „Schafe, Monster und Mäuse“. Ist das ein Verweis auf das Vorgängerwerk „Lieblingsfarben und Tiere“? Wohl kaum. Ein Monster ist kein Tier und eine Maus ist keine Farbe. Es ist aber sicher auch keine zufällige Wahl. Es ist der Titel eines Songs auf dem Album, der von Träumen erzählt, der Welt „hinter geschlossenen Lidern“, in der eigene, andere Gesetze gelten, diktiert vom Unterbewusstsein, kontrolliert und durchkreuzt vom Über-Ich. Das ist auch eine gute Metapher für das poetische Prinzip bei Element of Crime: Die musikalische und textliche Arbeit mit Assoziationen, unterbewussten, improvisierten Elementen, das wie zufällige Ineinanderstürzen der Stilmittel, das Arbeiten mit und das Durchbrechen von bekannten Mustern, das Kaleidoskop der Klangfarben, Melodien, improvisierten Kakophonien, das ganze psychedelische Instrumentarium, mit dem diese Band seit so langer Zeit ohne mit der Wimper zu zucken hantiert. „Schafe, Monster und Mäuse“: Da gibt es Soulballaden wie „Am ersten Sonntag nach dem Weltuntergang“, Chansons wie „Bevor ich dich traf“, Folksongs wie „Die Party am Schlesischen Tor“, Pubrockkracher wie „Ein Brot und eine Tüte“, Desert-Rock-Aufschneidereien wie „Stein, Schere, Papier“ und vieles mehr. Und dann ist wieder alles anders, wenn bei „Am ersten Sonntag“ Jakob Iljas artrockige Kaputtgitarre in den Soloteil sägt, wenn bei „Bevor ich dich traf“ die wienerischen Geigen in die letzte Strophe einfräsen, wenn bei „Die Party am Schlesischen Tor“ eine psychedelisch krachende Blaskapelle durchs Bild wankt, ständig Dinge passieren, auf die man nicht gefasst sein kann, Richard Pappik die Tempi verschleppt und beschleunigt, wie es gerade sein muss, mit Rhythmen und Klangfarben jongliert und überhaupt sein schmutziges Spiel mit einer Rockmusik spielt, die auf dieser Platte immer wieder neu definiert wird und Sven Regeners knarzige Stimme dazu Poesie verteilt, als werfe er Fleischfetzen auf einen Grill aus alten Ölfässern. Musik und Text, da taumeln sie zusammen in die aufgehende Sonne und stützen sich gegenseitig wie zwei erschöpfte Partygänger nach einer langen Nacht am Schlesischen Tor. Zerzauste Vögel, die von ihren Familien unterstützt werden, der Hendl-Jahn, eine Gratiszigarre beim Kauf eines neues Lebens, wo Stürme, Blitze und Donner nicht Wetter, sondern ein Arsenal gegen gute Laune sind, die Frau vom Supermarkt, Black Friday beim Sterni im Späti... wer bitte bringt sowas in so wunderbar klingenden Texten unter? „Schafe, Monster und Mäuse“ ist ein langes, ultrapsychedelisches Album geworden, das längste in der Geschichte der Band. Es ist, als wollten ELEMENT OF CRIME das Albumformat, für das diese Band von Anfang an wie keine zweite geschaffen war, bis auf das Äußerste ausreizen, vielleicht ein letztes Mal, man weiß nicht, wie es weitergehen wird damit, die Welt verändert sich. Aber, und das ist das Entscheidende: Die Lieder bleiben. Charlotte Goltermann (Berlin, 2018) „Schafe, Monster und Mäuse“ erscheint auf Vertigo / Universal als Special-Edition, Doppel-Vinyl und CD

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