Nachrichten aus Pinneberg

Abschlussmeldung: Brand einer Lagerhalle in Seester

Pinneberg (ots) - Datum: Sonntag, 15. Mai 2022, 04:49 Uhr +++ Einsatzort: Seester, Dorfstraße +++ Einsatz: FEU 3 Der Brand einer Lagerhalle an der Dorfstraße in Seester ist gelöscht. Um 10.27 Uhr konnten die letzten freiwilligen Feuerwehrleute in die Wache zurückkehren. Zeitwillig hatten mehr als 100 Einsätzkräfte aus vier Wehren gegen die Flammen gekämpft. Sie waren um 4:49 Uhr mit dem Stichwort FEU G auf das Gelände eines Gartenpflegebetriebs an der Dorfstraße gerufen worden. Dort stand eine zum Teil als Überstand errichtete Lagerhalle von ca. 10 mal 15 Metern in Vollbrand. Auch zwei angebaute Garagen waren betroffen. Erste Meldungen wonach auch das benachbarte Wohnhaus in Flammen stehen sollte, bewahrheiteten sich glücklicherweise nicht. Unter Leitung des stellvertretenden Wehrführers aus Seester, Kay Stieler, wurde das Feuer über zahlreiche Strahlrohre von mehreren Seiten sowie im Innenangriff bekämpft. Die Wasserversorgung wurde aus einer benachbarten Wetter sowie über Hydranten sichergestellt. Dazu wurde auch eine etwa 300 Meter lange Schlauchleitung aus dem Schulsteig aufgebaut. Nach etwa einer Stunde waren die Flammen unter Kontrolle. Die weiteren Löscharbeiten zogen sich aber noch mehrere Stunden hin. Die Halle wurde dazu mit einem Bagger stückweise abgetragen und die Trümmer anschließend abgelöscht. Um 10.27 Uhr war das Feuer gelöscht und die Einsatzstelle konnte an den Besitzer übergeben werden. Schwierig gestaltete sich bei den Löcharbeiten die starke Rauchentwicklung. Daher ließ Stieler zu den eingesetzten Kräften aus Seester, Elmshorn und Klein Nordende auch Seesternühe mit Atemschutzgeräteträgern nachfordern. Insgesamt waren 15 Trupps unter PA (Pressluftamtmern) im Einsatz. Durch den starken Nebel am Morgen konnte der Rauch zudem nicht gut über der Brandstelle abziehen. Trupps des Löschzuges Gefahrgut (LZG) des Kreisfeuerwehrverbandes waren daher für Luftmessungen im Einsatz, konnten aber keine erhöhten Werte feststellen. Zusätzlich entnahm der LZG aus einer Wetter unmittelbar neben dem Brandobjekt für das Kreisumweltamt für mögliche weitere Analysen Wasserproben. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Stefan Mohr informierte sich vor Ort über die Lage. Das Rote Kreuz aus Elmshorn stellte die Verpflegung der Einsatzkräfte sicher. Verletzte gab es keine. Während der Löscharbeiten klagte aber eine Atemschutzgeräteträgerin über Kreislaufprobleme. Sie wurde vor Ort behandelt. Ihr geht es wieder gut. Zur Brandursache und Schadenshöhe können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Eingesetzte Einheiten FF Seester FF Elmshorn FF Klein Nordende FF Seestermühe LZG Kreisfeuerwehrverband stellv. Kreisbrandmeister Pressesprecher KFV DRK Elmshorn RKiSH Schutz- und Kriminalpolizei Hinweis: In der ersten Meldung hatten wir geschrieben, dass Kay Stieler Wehrführer ist. Er ist stellvertretender Wehrführer. Außerdem war die FF Klein Nordende im Einsatz, nicht Groß Nordende. Wir haben das korrigiert. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg Pressesprecher Sebastian Kimstädt Telefon: 04120 8254 700 E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg, übermittelt durch news aktuell

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1. Meldung: Brand einer Lagerhalle in Seester

Pinneberg (ots) - Datum: Sonntag, 15. Mai 2022, 04:49 Uhr +++ Einsatzort: Seester, Dorfstraße +++ Einsatz: FEU 3 Rund 100 Einsatzkräfte von vier Freiwilligen Feuerwehren bekämpfen zur Stunde einen Großbrand in Seester. In dem kleinen Ort bei Elmshorn war eine Lagehalle auf dem Gelände eines Gartenpflegebetriebes aus bislang noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Als die ersten Einsatzkräfte kurz nach der Alarmierung heute Morgen um 4.49 Uhr an der Einsatzstelle eintrafen, stand die schätzungsweise zehn mal 15 Meter große Halle bereits in Vollbrand. Erste Meldungen wonach auch das benachbarte Wohnhaus brennen sollte, bewahrheiteten sich zum Glück nicht. Neben den ehrenamtlichen Kräften aus Seester rückten aber auch Feuerwehrleute aus Elmshorn und Groß Nordenende an. Einsatzleiter und Wehrführer Kay Stieler ließ zudem die Freiwillige Feuerwehr Seestermühe nachalarmieren, um ausreichend Atemschutzgeräteträger für die Brandbekämpfung an der Einsatzstelle zu haben. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der Nähe des Gebäudes zu einer benacbbarten Wettern war zudem der Löschzug Gefahrgut im Einsatz und nahm Luftmessungen vor. Außerdem wurden Wasserproben gezogen. Bislang ergaben die Analysen keine Feststellung. Der Brand war nach etwa einer Stunde unter Kontrolle. Die Löscharbeiten werden sich aber voraussichtlich noch bis weit in den Vormittag hinziehen. Aktuell ist ein Bagger angefordert, um das Gebäude einzureißen und so an Glutnester zu kommen. Zur Schadenshöhe und der Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Das DRK aus Elmshorn hat die Verpflegung der Einsatzkräfte übernommen. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg Pressesprecher Sebastian Kimstädt Telefon: 04120 8254 700 E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg, übermittelt durch news aktuell

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Brannte LKW und Carport - Schnelles Eingreifen der Feuerwehr Schenefeld verhindert schlimmeres (FOTO)

Pinneberg (ots) - Datum: Montag, 09. Mai 2022, 15:16 Uhr +++ Einsatzort: Schenefeld, Friedrich-Ebert-Allee +++ Einsatz: FEU (Feuer, Standard) Schenefeld - Am Montagnachmittag ist es in Schenefeld zu einem Feuer gekommen. In der Friedrich-Ebert-Alle brannte ein LKW (5,0t) in voller Ausdehnung. Bereits auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte war eine starke Rauchentwicklung erkennbar. Als die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort angekommen waren, ist das Feuer bereits auf ein benachbartes Carport übergesprungen. Durch das schnelle Eingreifen der Freiwillige Feuerwehr Schenefeld konnte eine Ausbreitung auf das benachbarte Wohnhaus verhindert werden. Die dortigen Anwohner wurden durch die Einsatzkräfte der Polizei aus ihrem Wohnhaus evakuiert. Unter der Einsatzleitung von Björn Eggerstedt, stellvertretender Wehrführer der FF Schenefeld, wurde umgehend eine Brandbekämpfung mit zwei handgeführten Strahlrohren vorgenommen. Im späteren Verlaufe wurde die Brandbekämpfung durch ein Schaumrohr erweitert. Die benachbarten Wohnungen wurden durch geöffnete Fenster mit Brandrauch kontaminiert und wurden durch die Einsatzkräfte belüftet. Zusätzlich wurden drei parkenden PKWs durch das Feuer beschädigt. Die letzten Einsatzkräfte rückten nach über einer Stunde in die Wache ein. Zur Brandursache und Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. FF Schenefeld: 35 Einsatzkräfte mit 6 Fahrzeugen, RKiSH mit 2 Einsatzkräften und 1 Fahrzeugen, Polizei mit 4 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen Einsatzleiter: Björn Eggerstedt, stellvertretender Wehrführer FF Schenefeld Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg Pressesprecher Dennis Fuchs Telefon: 04120 8254 700 E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg, übermittelt durch news aktuell

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Barmstedt: Personensuche am Rantzauer See - Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort

Pinneberg (ots) - Datum: Donnerstag, 05. Mai 2022, 21:01 Uhr +++ Einsatzort: Barmstedt, Hofkoppelweg +++ Einsatz: TH WASSER Y (TH Gewässer, Menschenleben in Gefahr) Gegen 21 Uhr meldeten Passanten eine männliche Person, die im Bereich des Rantzauer See in Barmstedt geschwommen ist und wenig später unter Wasser gegangen. Ein Auftauchen der Person konnten die Passanten nicht beobachten. Daraufhin alarmierte die kooperative Regionalleitstelle West die Freiwillige Feuerwehr Barmstedt für eine Personensuche im Rantzauer See. In der Anfangsphase suchten mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei gemeinsam mit den zur Vermietung zur Verfügung stehenden Tretbooten den Rantzauer See nach der vermissten Person ab. Der Einsatzleiter, Kai Seifert der Feuerwehr Barmstedt, alarmierte zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Bullenkuhlen, um in dem Bereich der Krückau zusätzlich eine Personensuche durchzuführen. Ebenfalls wurde durch die Feuerwehr Barmstedt eine Drohne eingesetzt, um eine Personensuche aus der Luft durchzuführen. Die Suchmaßnahmen aus der Luft wurden wenig später durch einen Polizeihubschrauber der Bundespolizei unterstützt. Die mitalarmierte Tauchergruppe der Feuerwehr Itzehoe durchsuchte in enger Zusammenarbeit mit der DLRG Ortsgruppe Barmstedt die von den Augenzeugen berichtete Unfallstelle. In dem besagten Seeabschnitt hat der Rantzauer See eine Wassertiefe von 1,5 - 1,8 Meter. Im späteren Einsatzverlauf wurde die Personensuche auf das umliegende Gebiet ausgeweitet. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Barmstedt durchsuchten fußläufig rund um den Rantzauer See die Umgebung. Die nachalarmierte DLRG Ortsgruppe Wedel setzte gegen Mitternacht ein Boot mit Sonar ein und durchsuchte erneut großflächig die vermeintliche Unfallstelle. Gegen 2 Uhr wurden die Suchmaßnahmen ergebnislos eingestellt. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, DLRG, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Mit erschrecken musste leider festgestellt werden, dass in den sozialen Medien bezüglich der Personensuche am Rantzauer See viel Unruhe herrschte. Viele Bürgerinnen und Bürger machten sich große Sorgen, einige Bürgerinnen und Bürger wiederum verbreiteten ihre Informationen aus dritter Hand in den sozialen Medien. Darunter wurden bedauerlicherweise auch mehrere Falschinformationen verbreitet. Deshalb unser dringender Appell an alle: Verbreiten Sie niemals Informationen aus dritter Hand und verlassen Sie sich auf sichere Informationsquellen mit gesicherten Informationen. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg Pressesprecher Dennis Fuchs Telefon: 04120 8254 700 E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg, übermittelt durch news aktuell

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Halstenbek: Eine in Brand geratene Gasleitung sorgte für einen längeren Feuerwehreinsatz

Pinneberg (ots) - Datum: Donnerstag, 05. Mai 2022, 08:11 Uhr +++ Einsatzort: Halstenbek, Königstraße +++ Einsatz: FEU Feuer (Standard) Auf einer seit Wochen bestehenden Baustelle wurde bei den dort ausgeführten Arbeiten eine Gasleitung beschädigt. Das ausströmende Gas entzündete sich dabei sofort. Durch die Arbeiter vor Ort wurde mittels Radlader Sand auf den Austrittsbereich geschüttet. Die Einsatzkräfte unter der Leitung des stellv. Wehrführers Torsten Seck sperrten den Bereich großflächig ab und baute einen Löschangriff in Bereitstellung auf. Die Flammen, die jetzt durch den Sandhaufen loderten, konnten so kontrolliert brennen. Ferner wurden Gasmessungen im Nahbereich der Kanalisation durchgeführt und der Hausanschluss in einem naheliegenden Keller abgeschiebert. Die Gemeindewerke zusammen mit einer Fachfirma gruben zwei Kopflöcher und setzten zwei sogenannte "Blasen" zum Abschiebern der unter Druck stehenden Gasleitung. Nachdem die Blasen gesetzt waren, erloschen die Flammen sofort. Die Feuerwehr Halstenbek übergab die Einsatzstelle an die Gemeindewerke und beendete den Einsatz nach über 3 Stunden. Feuerwehr Halstenbek - Kräfte: 21 - Fahrzeuge: 4; Rettungsdienst RKiSH - Kräfte 3 - Fahrzeuge: 1; Polizei Einsatzleiter: Torsten Seck - stellv. Wehrführer - Feuerwehr Halstenbek Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg Kreispressewart Dennis Fuchs Telefon: 04120 8254 700 Fax: (04121) 265951 E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg, übermittelt durch news aktuell

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Quickborn: Feuerwehr befreit Friesendame Jasmin

Pinneberg (ots) - Datum: Freitag, 29. April 2022, 06:01 Uhr +++ Einsatzort: BAB 7, Rastplatz Holmmoor-West Rtg. Süden +++ Einsatz: Techn. Hilfe, Tier in Notlage, Großtier (THTIER G) Nachdem ein Pferdeanhänger auf der Autobahn bei Quickborn umkippte, befand sich das Tier in einer Zwangslage. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Quickborn befreiten das Pferd mit Unterstützung einer Tierärztin. Die Bundesautobahn 7 war zeitweise vollgesperrt. Auf dem Beschleunigungsstreifen des Rastplatzes Holmoor-West in Fahrtrichtung Hamburg kam gegen 6 Uhr am Morgen ein PKW-Gespann mit Pferdeanhänger durch noch zu klärende Umstände ins Schlingern. Infolgedessen kippte der Pferdeanhänger auf die Seite, die verladene Friesendame "Jasmin" brach mit den Vorderläufen durch das Kunststoffdach und war mit einem der Vorderläufe unter dem Anhänger eingeklemmt. Unter der Führung von Einsatzleiter Wido Schön, Wehrführer der Feuerwehr Quickborn, bereiteten die 19 Einsatzkräfte die Rettung des 600 bis 700 Kilo schweren Pferdes vor. Nach einer tierärztlichen Behandlung, einer herbeigerufenen Tierärztin aus einer Pferdeklinik in Norderstedt, wurde zunächst ein Teil des Daches mit einer Säge geöffnet, um die Vorderläufe befreien zu können. Hierbei kamen außerdem luftgesteuerte Hebekissen zum Einsatz. Anschließend wurde mit einer Seilwinde der Anhänger so weit gezogen, dass die Verladerampe nicht mehr durch die Leitplanke blockiert werden konnte. Mit Muskelkraft wurde Jasmin dann mit Rundschlingen in einen weiteren Pferdeanhänger gezogen. Dieser Anhänger wurde von der Frau eines Feuerwehrkameraden bereitgestellt und mit einem Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr zur Einsatzstelle gebracht. Der Mannschaftstransportwagen verbrachte das Pferd zunächst zum naheliegenden Rastplatz um das Pferd weiter zu untersuchen und letztlich wurde das Pferd dann in eine Pferdeklinik in Bilsen transportiert. Der Einsatz der Feuerwehr endete nach etwa drei Stunden. Für die Rettungsmaßnahmen war die Bundesautobahn 7 in Richtung Hamburg durch die Polizei zeitweise vollgesperrt worden. Kräfte FF Quickborn: 19 mit 5 Fahrzeugen Polizei: 8 mit 4 Fahrzeugen Weitere: Tierärztin mit Assistentin Einsatzleiter: Wido Schön, Wehrführer FF Quickborn Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg Kreispressewart Torben Fehrs Telefon: 04120 8254 700 E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg, übermittelt durch news aktuell

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Pinneberg: Zwei Feuerwehrleute bei Wohnungsbrand durch Bewohner verletzt

Pinneberg (ots) - Datum: Dienstag, 26. April 2022, 15:12 Uhr +++ Einsatzort: Pinneberg, Damm +++ Einsatz: Feuer, Standard, Menschenleben in Gefahr (FEU Y) Bei einem Wohnungsbrand in Pinneberg wurden zwei Feuerwehrleute durch den Bewohner verletzt - es blieb bei leichteren Verletzungen. Der Bewohner selbst wurde ebenfalls verletzt. Die Küche und das Wohnzimmer der Wohnung sind nahezu vollständig ausgebrannt. Eine Passantin nahm am Dienstagnachmittag eine Rauchentwicklung aus dem Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses war und alarmierte über den Notruf 112 die Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Der Bewohner wurde zu diesem Zeitpunkt noch in seiner Wohnung vermutet. Die Einsatzkräfte um Einsatzleiter Michael Kröplin trafen nur wenige Minuten später am Einsatzort in der Straße Damm ein. Grauschwarzer Rauch stieg aus dem Dachfenster im zweiten Obergeschoss auf, eine Person war an diesem Fenster erkennbar. Umgehend wurde eine tragbare Leiter in Stellung gebracht um die Person zu retten - jedoch weigerte sich der 47-jährige Pinneberger seine Wohnung zu verlassen. Während ein Feuerwehrkamerad die Person von der Leiter am Fenster betreute verschafften sich insgesamt drei Atemschutztrupps zeitgleich Zugang zu der Wohnung, um den Bewohner ins Freie zu retten und um das Feuer abzulöschen. Bei der Rettung ins Freie weigerte sich der Mann weiter die Wohnung zu verlassen, so dass es zur Anwendung von Zwang durch die Feuerwehrkameraden kam. Hierbei wehrte sich der Bewohner weiter und mit Schlägen. Zwei der Feuerwehrleute unter Atemschutz wurden durch diese Schläge leicht verletzt und mussten nach Abschluss der Löscharbeiten im Pinneberger Krankenhaus untersucht werden. Bei einem der Feuerwehrleute ist die Atemschutzmaske durch einen Schlag verrutscht, so dass dieser Rauchgase eingeatmet hat. Er muss zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben. Der Bewohner wurde unter Polizeibegleitung und Notarztbehandlung zur Erstversorgung in ein naheliegendes und zur weiteren Behandlung in ein Hamburger Krankenhaus transportiert. Er erlitt eine Rauchgasvergiftung. Genauere Umstände zu mutmaßlich psychischen Vorerkrankungen des Mannes, sowie die Brandursache sind Seitens der Feuerwehr nicht bekannt. Das eigentliche Feuer hatte sich bereits auf die Küche und das Wohnzimmer der Zweizimmerwohnung ausgebreitet. Für die Löscharbeiten wurde ein handgeführtes Strahlrohr und acht Atemschutzgeräteträger eingesetzt. Insgesamt war die Feuerwehr Pinneberg mit 42 Kräften und 8 Fahrzeugen etwa zwei Stunden im Einsatz. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg Kreispressesprecher Torben Fehrs Telefon: 04120 8254 700 E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg, übermittelt durch news aktuell

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Datum: Montag, 28. März 2022, 23:23 Uhr Einsatzort: Elmshorn, Adolfstraße Einsatz: FEUR G Dachstuhlbrand

Pinneberg (ots) - Elmshorn - Montagnacht meldete ein Anrufer der Leitstelle West offene Flammen aus dem Dachbereich eines Gebäudes in der Adolfstraße Elmshorn. Um 23:23 wurden die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Elmshorn mit dem Stichwort Dachstuhlbrand in die Adolfstraße allarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannten im hinteren Bereich eines nicht bewohnten Zweifamilienhauses Teile der Vorhangfassade. Das Feuer hatte sich in der Dämmschicht bis unter das Dach "gefressen". Rauch kam aus dem Dach. Der Dachstuhl brannte noch nicht. Die Brandbekämpfung wurde unter schwerem Atemschutz über einen Innen- und Außenangriff eingeleitet. Der Trupp im Innenangriff kontrollierte das Objekt als erstes auf mögliche Personen im Gebäude. Die Löscharbeiten im Innenbereich mussten abgebrochen werden, da die Decke des Ersten Obergeschosses aufgrund eines früheren Wasserschadens einzustürzen drohte. Parallel zum Innenangriff wurde die Fassade von außen abgelöscht und gekühlt. Ziel war es die offenen Flammen vor dem Erreichen des Dachunterstandes niederzuschlagen. Durch das schnelle und beherzte Eingreifen konnte das Feuer rechtzeitig gestoppt werden. Die Fassade wurden von einer Dreiteiligen Schiebeleiter aus geöffnet um die Brandnester hinter den Dämmplattem abzulöschen. Von der Drehleiter aus wurde das Dach kontrolliert. Mittels Fognails wurden mögliche Glutnester gezielt gelöscht. Der Rettungsdienst stellte einen RTW zur Eigensicherung der Feuerwehr. FF Elmshorn: 12 Fahrzeuge 45 Personen Rettungsdienst RKiSH: 1 RTW, 3 Personen Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg Kreispressewart Hauke Pannen Telefon: 04120 8254 700 Fax: (04121) 265951 E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg, übermittelt durch news aktuell

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